12.05.2017 / Vorstösse / Bildung und Forschung /

Aufnahmeverfahren zur Zulassung an die Pädagogische Hochschule (PH) an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)

Interpellation Theres Lepori, CVP, Berikon, vom 9. Mai 2017 betreffend Aufnahmeverfahren zur Zulassung an die Pädagogische Hochschule (PH) an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)

Text und Begründung:
Quereinsteigende von einem angestammten Beruf in den Lehrerberuf müssen sich allesamt vor dem Studium an der PH an der FHNW einem Aufnahme-Assessment unterziehen. So z. B. auch geschehen bei andern sozialen Studienrichtungen an der Hochschule Luzern. Berufe, die nebst den erforderlichen Schulabschlüssen auch hohe Qualitäten und Voraussetzungen an die Persönlichkeit der künftigen Berufsleute stellen. Nun müssen sich neu auch „Regel-Interessierte“ am Lehrerberuf an der PH Nordwestschweiz (FHNW) vor Aufnahme des Studiums einer Berufsabklärung bzw. einem breiten Assessment unterziehen.
In diesem Zusammenhang wird der Regierungsrat zur Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

  1. Welche Erkenntnisse haben dazu geführt, dass das System „Assessment“ für die Aufnahme an die PH der FHNW nicht nur bei quereinsteigenden Studierenden angewandt wird?
  2. Welche nachhaltigen Ziele werden dabei verfolgt und welche Auswirkungen erwartet man in Bezug auf die Qualität in der Schule Aargau?
  3. Welche Hauptkriterien müssen von den künftigen Studierenden zwingend erfüllt sein?
  4. Wann und in welchem Umfang werden die Entwicklungen evaluiert? Wie hoch belaufen sich die Kosten pro Studierende(r) an der PH der FHNW bis zum Abschluss der Unterrichtsbefähigung bzw. Bachelor-Abschluss?
  5. Welche finanziellen Folgen resultieren nach heutigem Ermessen bei einem Wechsel vom Bachelor- zum Masterstudium?