27.01.2017 / Leserbriefe / /

CVP-Dreikönigstag – da lag das Rüüstüfeli falsch

Vielleicht hätte eine kürzere, knackige Rede von CVP-Schweiz-Präsident Gerhard Pfister dem Publikum in der Kapuzinerkirche Bremgarten besser gefallen, meint das Rüüstüfeli. – Da liegt es aber für einmal völlig daneben. Ich habe nach dem Anlass mit mehreren der gut hundert Gäste diskutiert. Ohne Vorbehalt waren alle der Meinung, während dieser interessanten halben Stunde zahlreiche Denkanstösse erhalten zu haben. Sie dankten es dem grossartigen Rhetoriker mit lang anhaltendem Applaus.
Klar war es für die freie BBA-Mitarbeiterin nicht ganz einfach, diese ausgezeichnete Rede auf 100 Zeilen zusammen zu fassen. Schade für eine solche Vorgabe seitens der Redaktion. Die Schreiberin hat es meiner Meinung nach aber gut gemacht. Natürlich hatte sie, wie das üblich ist, den ganzen Text der Rede vorliegen.

Das CVP-Publikum hat diese Gedanken ihres Präsidenten zur Wertedebatte und das klare Bekenntnis zu den Werten der christlichen abendländischen Gesellschaft gerne gehört und die Aufforderung, zu diesen Werten zu stehen, wahrgenommen. Die Präambel der Bundesverfassung soll bleiben. Wir brauchen keine neue Landeshymne. Das Kreuz in unserem Wappen soll nicht nur auf die wirtschaftliche, sondern auch auf die geistige Swissness hinweisen. Trotzdem darf jeder in der Schweiz glauben was er will. Aber er darf nicht machen was er will.

Nick Wettstein
Co-Präsident CVP Berikon

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