04.06.2015 / Leserbriefe / /

Wohlstand verschlechtern?

In der Schweiz geht es uns zugegebenermassen gut. Dieses Wohlergehen basiert auf Tugenden wie Fleiss, hoher Produktivität, guter Ausbildung und bedachtem politischem Handeln; es ist das Erfolgsmodell Schweiz, auf welches in Europa jeder Staat neidisch ist.

In Zeiten, in denen viele andere Länder nahe am Kollaps stehen, ist die Schweiz eine Insel des Wohlstands. Doch laufend wird dieser Wohlstand attackiert durch unausgegorene und extrem schädliche Volksinitiativen. Am 14. Juni steht das neueste Werk dieser Kategorie zur Abstimmung: Die Erbschaftssteuer-Initiative. Einmal mehr geht es Neidern unter uns darum, ins Portemonnaie von dir und mir zu greifen. Sie wollen einen monetären Ausgleich innerhalb der Bevölkerung. Was ist das für ein hirnloses Unterfangen? Jeder, der Steuern zahlt, ist solidarisch. Jeder, der mehr verdient, zahlt dank der Progression noch mehr Steuern dazu. Du und ich – die Steuerzahler – halten unseren Staat am Leben. Also, wer profitiert von noch mehr Steuereintreibungen? Der Bereich S von Sozialer Politik und S von sozialistischer Orientierung. Diese Vorlage ist schädlich. Für den funktionierenden Staat, Kanton und Gemeinden. Ich will für meine Kinder und die kommenden Generationen hinstehen und guten Gewissens sagen können: Ich habe gearbeitet für euch und das Land. Und habe mich nicht aussaugen lassen durch schädliche sozialistische Ideen. Mit einem Nein am 14. Juni kannst du meine Überzeugung teilen.

Leserbrief von Karl-Heinz Graf, Präsident Bezirkspartei Bremgarten zu den Abstimmungen.